Herpes

Umgangssprachlich spricht man von Herpes, wenn es um einen Virusbefall mit dem Herpes Simplex Erreger geht. Dabei gibt es zwei weit verbreitete Arten, die darunter verstanden werden. Den Lippenherpes mit seiner Bläschenentzündung und den Genitalherpes, ebenfalls mit Bläschen und Entzündung. Nach einer Erstinfektion – die auch symptomlos (ohne Bläschen und ohne Entzündung) sein kann – ziehen sich die Viren in Nervenzellen zurück und verbleiben in einem Ruhezustand (Persistenz). Daher ist man nach einer Infektion lebenslanger Virusträger. Der Persistenzzustand kann medikamentös nicht bekämpft werden. Erst wenn die Viren wieder aktiv werden, können Medikamente wirken. Hier setzt die Therapie an. Zum Einsatz kommen sogenannte Virusstatika (meist sehr spezifische), die die Vermehrung und damit Ausbreitung des Virus vermindern oder verhindern.

Die Ausbreitung erfolgt bereits durch Speichel oder Schmierinfektion. Daher besitzt der Virus einen sehr hohen Ausbreitungsgrad bzw. eine hohe Antikörperbildung von 84-92% in der deutschen Bevölkerung. Antikörper bilden sich erst nach Kontakt mit dem Virus.

Auf die medikamentöse Therapie gehen wir hier nicht ein, sie können aber unter http://de.wikipedia.org/wiki/Herpes_simplex mehr über Herpes nachlesen.

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