Ergänzung zum Thema Tamanuöl

Wie Sie in meinem jetzt 2 Jahre alten Artikel über Tamanuöl nachlesen können hat Tamanuöl nach verschiedenen Quellen eine ganz besondere Wirkung auf die Regerneration der Haut.

Ich wende nun seit 3 Jahren bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten dieses Öl selbst an. Ausserdem bekomme ich immer wieder Rückmeldungen von Bekannten und Kunden über Anwendungserfolge. Diese ganz prakitschen und teils sehr individuellen Erfahrungen möchte ich nun kurz darstellen:

  • Fußgeruch – gerade Männer neigen -da sie mehr und leichter Schitzen – gerne zu Fußschweiß und damit auch zu riechenden Füßen. 1- 2 mal täglich die Füße und insbesondere auch die Zehzwischenräume mit wenig Tamanuöl einreiben und es entsteht kaum mehr Fußgeruch. Dies liegt daran dass die Microorganismen (Bakterien und Pilze) die sich immer auf der Haut befinden im feuchten Klima der Füsse dann kaum mehr vermehren können. Nur der wallnussähnliche Geruch des Tamanuöls ist dann noch zu bemerken. Da ich selbst so gute Erfahrungen gemacht habe werde ich noch dieses Jahr ein bersonderes Fußöl mit Tamanu und Kokos sowie einer Duftnote kreieren. Dieses werden Sie dann voraussichtlich ab Frühjahr bei mir beziehen können. Bis dahin können Sie aber auf jeden Fall das Tamanuöl sehr gut verwenden.
  • Fußpilz und Nagelpilz – sowohl verbeugend als auch bei leichteren Fällen hat Tamanuöl bei Fuß- und Nagelpilz geholfen. Wichtig ist dabei die Art und Häufigkeit der Anwendung. Das Öl sollte nur auf eine leicht feutchte Haut aufgebracht werden, da bei feuchter Haut das Eindirgen des Öls in die Haut begünstigt wird. Bitte auf jeden Fall 3 mal täglich etwas Tamanuöl auf die gesamten Füße auftragen. Nicht nur die betroffenen stellen behandeln, da sich sonst der Pilz über die nichtbehandelten Stellen halten kann. Nicht die Menge pro Auftrag macht die Wirksamkeit sondern die Regelmässigkeit der 3 Anwendungen täglich.
  • Altersflecken – hier war ich selbst etwas zurückhaltend, was die Prognose der Wirksamkeit betrifft. In letzter Zeit habe ich aber immer öfters gute bis sehr gute Rückmeldungen erhalten. Teilweise gingen die Pigment- und Strukturunregelmässigkeiten ganz weg, teilweise war eine deutliche Besserung wahrnehmbar. Da ich selbst auch einige Pigmentflecken im Gesichtsbereich habe mache ich nun eine 6 – 10 wöchige Testphase. Ich schmiere morgens und abends die betroffenen stellen mit purem Temanuöl ein. Der Test läuft nunmehr die 1 Woche. Ich habe das Gefühl es könnte sich bereits was verbessert haben. Genau kann ich es noch nicht sagen. Ich werde auf jeden Fall weiter berichten.
  • Schuppige oder stark irritierte Stellen der Haut, insbesondere im Alter. Auch hierzu habe ich einige erstaunliche Rückmeldungen erhalten. Ich denke es ist immer Wert Tamanuöl in solchen Fällen auszuprobieren und zu beobachten wie sich die ganz individuelle Haut verhält. Wenn es hilft ist es gut, wenn es nicht hilft dann macht es auch keinen Sinn weiter zu schmieren. Es braucht schon meist 2-3 Wochen bis man eine Verbesserung sehen kann.
  • Kleine Schnitte und Hautverletzungen – Auch wenn es nicht empfohlen wird, ich selbst nehme Tamanuöl mittlerweile auch bei kleineren Schnitten oder Hautverletzungen zur Heilungsunterstüztung. Da ich sowohl im Garten viel tätig bin als auch handwerklich mindesten 1 x pro Woche aktiv habe ich des öftern kleine Risse und Verletzungen, insbesondere im Handbereich. Ich konnte bei mir beobachten dass die kleinen Verletzungen in der Regel besser und damit schneller abheilen. Insbesondere die Narbenheilung verbessert sich meines erachtens deutlich. Auch hier ist wie immer Hygiene und Regelmässigkeit der Anwendung besonders wichtig.
  • Pilze an der Haut, insbesondere auch im Mundbereich – hier wirkt Tamanuöl eindämmend. Tamanuöl nicht innerlich anwenden nur äusserlich. Meine Beobachtung ist dass es nicht ausreicht die Haut zu pflegen. Vielmehr geht es um eine angepasste Ernährung, möglichst mit Zuckerverzicht und wenig industrieellen Kolehydraten. Noch deutlich erffektiver ist der komplette Verzicht auf Getreideerzeugnisse. Nicht ganz leicht aber es gibt im Internet genügend Anleitungen wie man schmackhaft diese Zeit gestalten kann. Üblicherweise ist der Anfang schwer weil wir gewohnt sind Getreide zu essen. Nach der Umstellung haben viele oft gar kein Bedürfnis mehr nach Getreide. Pilze brauche die schnell verfügbaren Kolehydrate zum Überleben. Sie können Ihre Ernährung noch mit Bio-Kokosöl anreichern. Die speziellen Bestandteile des Kokosöls behindern das Pilzwachstum.

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